Plastik Infografik

14 Nov

Schwirrt gerade im Netz herum: eine sehr schön zusammengestellte Infografik der ZEIT zum Thema Plastik und Plastikrecycling. Steht >hier< zum Download zur Verfügung.

Merke: Wenn schon unbedingt Plastik, dann auf jeden Fall richtig entsorgen!

Weitere Tipps zur Plastikvermeidung:

  • Einkaufskorb, Jutebeutel, Rucksäcke etc. in den Supermarkt mitnehmen. Ich habe immer einen klein zusammengefalteten Stoffbeutel in meiner Handtasche, falls ich spontan mal was einkaufen muss.
  • Bananen müssen nicht in eine Plastiktüte eingepackt werden. Die haben ihre Verpackung schon dabei. Gleiches gilt übrigens für Kürbis, Weißkohl, Rotkohl, Spitzkohl, Wirsing, Gurke, Karotte, Grapefruit, Orange (sofern nicht eh schon im Netz verpackt), Zitrone und jegliches Obst/Gemüse mit robuster Schale. Und lasst euch ja nicht von den strafenden Blicken der Kassiererin beeindrucken, wenn ihr eure Sachen unverpackt aufs Magnetband legt. Die Umwelt ist wichtiger!
  • Für unterwegs gibt es mittlerweile eine Fülle von robusten und leichtgewichtigen Trinkflaschen aus Metall. Und wenns doch Plastik sein muss, dann bitte das BPA-freie!
  • Coffee-to-go Anhänger sollten sich einen wiederverwendbaren Tumbler (Becher mit Deckel) zulegen. Tumbler gibt es mit Isolierbecher und als normalen Coffee-to-go Becher aus BPA-freiem Plastik (z.B. KeepCup). Allein diese dämlichen Deckel, die man auf die Pappbecher gestülpt bekommt, verursachen viel vermeidbaren Plastikmüll!
  • Nichts kaufen, was mehr als einmal in Plastik eingepackt ist (gilt v.a. für Pralinen und sonstiges Süßzeugs). Das macht ganz nebenbei auch schlank!
  • Falls euer Mittagessen oder euer Pausensnack nichts säurehaltiges (Essig, Zitronensaft…) enthält, packt es ohne zusätzliche Frischhaltefolie in Metalldosen. Joghurt, Müsli und alles was auslaufen kann, könnt ihr wunderbar in Marmeladegläsern mit Schraubverschluss transportieren. Ich packe auf diese Art und Weise immer Suppe ein.
  • Aufbewahrung im Kühlschrank: die Portion Reis oder Nudeln, die übrig geblieben ist, kann auch wunderbar ohne Plastikumhüllung im Kühlschrank aufbewahrt werden: einfach das Übrigggebliebene in eine Müslischale verfrachten und einen kleinen Teller als Deckel benutzen.
  • Shopping: in die größere Plastiktüte aus dem einen Laden könnt ihr meistens ganz wunderbar das Gekaufte aus dem anderen Laden unterbringen. Sagt einfach an der Kasse Bescheid, dass ihr keine zweite Tüte braucht.

Diese Tipps zu beachten, erfordert keine radikale Umgestaltung des Lebensstils und sollte wirklich für jeden machbar sein. Und nur aus Bequemlichkeit haufenweise Plastikmüll zu produzieren, ist blanker, untragbarer Egoismus.

Ein Kommentar zu “Plastik Infografik”

  1. Birdie 14. November 2012 at %H:%M #

    Mit den Marmeladengläsern würde ich aufpassen. Die Deckel von solchen Gläsern sind innen oft mit BPA-haltigem Zeugs beschichtet und das steht leider nirgendwo drauf! Und gerade warme Speisen lösen das BPA dann raus. Ich würde dann vielleicht doch in eine kleine Thermosflasche investieren, die hält dann auch gleich noch warm.
    Liebe Grüße, Birdie

Kommentiere diesen Beitrag